Tagesablauf aus der Sicht eines Kindes

 

 

Morgens wecke ich meine Eltern und wir frühstücken zusammen. Nachdem wir uns gewaschen und angezogen haben, mache ich mich mit meiner Mami oder meinem Papi auf den Weg in den Kindergarten. Wenn ich dann da bin, freue ich mich schon auf meine Freunde und bin gespannt, was heute so alles los ist. Ein paar Kinder sind meist schon vor mir da; wir treffen uns zum Morgenkreis und beginnen den Tag gemeinsam.

 

 

 

Danach gehe ich mit meiner Tante in die jeweilige Gruppe um dort zu frühstücken und dann dass Spielen zu beginnen.

 

Manchmal gehe ich zum Maltisch. Hier gibt es ganz viele tolle Sachen, z. B. Tapetenkleister, Wolle, Stoffe, Papier, Kataloge und natürlich Farben. So kann ich schneiden, kleben, malen und Bilder machen, so wie ich es mag. Diese bringe ich dann oft meiner Mami mit nach Hause.

 

 

 

Natürlich ist auch in der Bauecke immer allerhand los. Sehr gerne spiele ich mit der Holzeisenbahn, dem Bauernhof oder mit den Legobausteinen. Doch das Beste im Zimmer ist die Puppen- und Kuschelecke. Das finden wir alle besonders spitze! In der Puppenecke toben wir manchmal, wir spielen dort "Mutter, Vater, Kind und Hund" oder wir ziehen schöne Kleider an und legen uns zum Kuscheln auf die Matratze.

 

 

 

Wenn ich Bescheid sage, darf ich selbst bestimmen, ob ich in den Flur gehen will, um dort Bilderbücher anzuschauen oder eine CD anzuhören.

 

 

 

An verschiedenen Tagen können wir tanzen, Musik machen und turnen.

 

 

 

Ab und zu vermisse ich meine Freundin aus der anderen Gruppe, die ich dann einfach kurz besuche oder bis zum Gruppentausch am Donnerstag warte.

 

Wenn das Wetter es zulässt, können wir täglich in unserem wunderschönen, riesengroßen Garten toben.

 

Bei soviel Arbeit muss ich mich zwischendurch natürlich mit Tee + Obst stärken.

 

 

 

Nach dem Freispiel setzen wir uns zusammen zum Singen, Vorlesen und zum Reden. Wir dürfen sagen, welche Spiele und Lieder wir uns wünschen und berichten unsere Ideen und Erlebnisse. Manchmal bin ich da traurig, weil ich nicht so lange warten will, bis ich drankomme, aber ich sehe ja ein, dass im Kindergarten viele Kinder sind, die alle als erster drankommen wollen.

 

 

 

Wenn ein Kind Geburtstag hat gibt es natürlich eine gebührende Geburtstagsfeier mit viel Spaß, festen Ritualen und natürlich darf ich an diesem Tag alles aussuchen.

 

 

 

Der Vormittag ist nun schon zu Ende. Ich werde entweder abgeholt oder darf zum Mittagessen im Kindergarten bleiben. Vor dem Essen sprechen wir gemeinsam ein Tischgebet. Der Esstisch ist immer schön gedeckt und es brennt eine Kerze während wir essen. Beim Essen schaut die Erzieherin, dass wir Messer und Gabel benützen.

 

 

 

Gemeinsam schmeckt es viel besser als allein. Am meisten liebe ich Spirelli und Tomatensoße. Anschließend heißt es dann Schlafanzüge anziehen und nach Geschichte, Schlaflied und Gebet „ Gute Nacht und träume schön!“

 

Danach ruhen wir uns ein bisschen aus. Wir hören beruhigende Musik. Obwohl ich oft keine Lust zum Schlafen habe, fallen mir ab und an doch die Augen zu.

 

 

 

Aber dann bin ich wieder fit für den Nachmittag, um mich mit meinen Freunden nach der Vesper in neue Abenteuer zu stürzen, bis mich meine Mami am Spätnachmittag abholt.

 

Kontakt

Evangelischer Kindergarten

St. Marien

Brüderweg 13

09496 Marienberg

 

Telefon: 03735/23073

 

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